Die Fahrzeugbeleuchtung gehört selbstverständlich zur Sicherheit im Straßenverkehr. Dennoch kann es jederzeit passieren, dass eine Glühlampe ausfällt oder eine Leuchte nicht richtig funktioniert – oft merkt man es erst, wenn es zu spät ist.
Viele unserer Kunden in Selm sind vor der Hauptuntersuchung unsicher, ob ihr Fahrzeug problemlos durchkommt. Eine der häufigsten Beanstandungen bei der HU in ganz Deutschland betrifft Mängel an der Beleuchtung – und genau das kannst du mit einer einfachen Kontrolle vorab vermeiden!
In diesem Artikel erklären wir, welche Beleuchtungsmängel besonders häufig auftreten, worauf du achten solltest und wie du dein Fahrzeug mit wenigen Handgriffen auf die HU vorbereiten kannst.
Warum ist eine funktionierende Beleuchtung so wichtig?
Ein funktionierendes Lichtsystem sorgt nicht nur dafür, dass du gut sehen kannst, sondern auch, dass andere Verkehrsteilnehmer dich frühzeitig wahrnehmen. Gerade in der dunklen Jahreszeit, in Tunneln oder bei schlechtem Wetter ist eine einwandfreie Beleuchtung entscheidend.
Schon gewusst? Eine nicht funktionierende Kennzeichenbeleuchtung oder falsch eingesetzte Glühlampe kann dazu führen, dass dein Fahrzeug die HU nicht besteht. Die gute Nachricht: Mit einer kurzen Kontrolle vorab lassen sich solche Überraschungen vermeiden!
Typische Beleuchtungsmängel und ihre Folgen
Auch wenn viele ihr Fahrzeug regelmäßig warten lassen – kleine Mängel an der Beleuchtung bleiben oft unbemerkt und können jederzeit auftreten. Dazu gehören:
- Defekte Kennzeichenbeleuchtung – Ein kleiner Fehler, der oft übersehen wird, aber zur Beanstandung führt.
- Falsch eingesetzte Glühlampen beim Abblendlicht – Wenn du von anderen Fahrzeugen aus dem Gegenverkehr geblendet wirst, liegt oftmals dieser Mangel vor. Kommt dir das bekannt vor? Ursache ist oft die schlechte Zugänglichkeit im Scheinwerfer, wenn man eine Glühlampe austauschen muss.
- Rück- oder Bremslichter ohne Funktion – Besonders bei Anhängern ein wiederkehrendes Problem.
- Blinker, die zu schnell oder unregelmäßig blinken – Oft ein Zeichen für eine defekte Glühlampe.
- Nebelschlussleuchte vergessen? – Sie wird selten benutzt und deshalb oft nicht kontrolliert.
Tipp: Falls sich ein Adapter in der Anhängersteckdose befindet, kann die Nebelschlussleuchte deaktiviert sein. Ziehe den Adapter ab und teste erneut.
So überprüfst du die Beleuchtung selbst
Eine kurze Sichtkontrolle hilft bereits, viele Probleme zu vermeiden. Besonders vor der HU lohnt sich ein schneller Check:
Lichttest rund ums Fahrzeug
- Funktionieren Abblend-, Fern- und Standlicht?
- Leuchten Rücklichter und Kennzeichenbeleuchtung?
Blinker und Bremslichter prüfen
- Lasse von einer zweite Person kontrollieren, ob die Bremslichter leuchten. Nutze ggf. eine spiegelnde Fensterfront, falls keine zweite Person zur Verfügung steht.
- Teste die Blinker links und rechts (Nicht verwirren lassen: Wir Prüfingenieure bezeichnen die Blinker als “Fahrtrichtungsanzeiger”).
Nebelschlussleuchte nicht vergessen!
- Falls sie nicht funktioniert: Prüfen, ob sich ein Adapter in der Anhängersteckdose befindet.
Anhängerbeleuchtung testen (falls vorhanden)
- Wackelkontakte sind oft eine Fehlerquelle – ein kurzer Test lohnt sich!
Prüftechnik für Anhängersteckdosen an unserer Prüfstelle
Falls die Anhängerbeleuchtung nicht funktioniert, muss das Problem nicht am Anhänger liegen. Wir haben an unserer Prüfstelle spezielle Technik, um die Steckdose am Zugfahrzeug unabhängig vom Anhänger zu testen. Sollten wir bei der Hauptuntersuchung Auffälligkeiten feststellen, können wir im Rahmen der vertieften Untersuchung mit unserer Prüftechnik bereits eingrenzen wo ein Fehler zu suchen ist. Das spart Zeit und Nerven.
Wichtiger Hinweis zum Austausch von Leuchtmitteln
Achtung bei LED-Nachrüstleuchtmitteln!
In letzter Zeit stellen wir immer häufiger fest, dass unzulässige LED-Leuchtmittel verbaut werden. Die Lichtausbeute ist nach unserer Erfahrung oftmals unzureichend und das Lichtbild schlechter als mit dem ursprünglichen Leuchtmittel. Diese LED-Leuchtmittel erfüllen nicht die gesetzlichen Anforderungen und führen dazu, dass das Fahrzeug die HU nicht besteht.
Die gute Nachricht:
Es gibt mittlerweile für einige Fahrzeugtypen zugelassene LED-Leuchtmittel, die mit entsprechender Genehmigung verkauft werden. Hiermit lassen sich die vorhandenen Scheinwerfer tatsächlich aufwerten und das Licht optimieren. Aufgrund der vorangegangenen Prüfungen im Genehmigungsverfahren wird sichergestellt, dass diese Leuchtmittel keine Verschlechterung darstellen, keine negativen Einflüsse auf die Bordelektronik haben und beispielsweise den Gegenverkehr nicht blenden. Falls du unsicher bist, ob dein Leuchtmittel zulässig ist, sprich uns gerne an – wir helfen dir unkompliziert weiter!
Tipps für eine mängelfreie HU
Tipp 1: Beleuchtung regelmäßig kontrollieren
Ein kurzer Check ist schnell erledigt und verhindert unnötige Probleme.
Tipp 2: Glühlampen richtig einsetzen
Falsch eingesetzte Glühlampen können den Gegenverkehr blenden und zur Beanstandung führen.
Tipp 3: Adapter aus der Anhängersteckdose entfernen
Falls du ohne Anhänger unterwegs bist, sonst bleibt die Nebelschlussleuchte deaktiviert.
Fazit
Auch wenn viele Punkte selbstverständlich erscheinen – kleine Mängel an der Beleuchtung passieren schnell und können dazu führen, dass dein Fahrzeug die HU nicht besteht.
Unser Service für dich: Deine Beleuchtung prüfen wir selbstverständlich im Rahmen der Hauptuntersuchung. Dazu gehört auch die Prüfung der korrekten Einstellung, welche sich ohne vorhandenes Scheinwerfereinstellsystem nicht zuhause kontrollieren lässt. Falls du weitere Infos benötigst oder Fragen hast, stehen wir dir gerne an unserer KÜS Kfz-Prüfstelle in Selm-Bork zur Verfügung.
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